Zahnzusatzversicherung Ratgeber

Eine Zahnzusatzversicherung schützt die Ästhetik Ihrer Zähne

Ein gesundes Lächeln bis ins hohe Alter ist möglich

Die Zahnzusatzversicherung bietet als Erweiterung zum normalen Krankenversicherungsschutz umfassende Leistungen bei Zahnbehandlungen, Prophylaxe und Zahnersatz. Gesetzlich Versicherte können damit die geringen Zahlungen der Krankenkassen aufstocken und Privatversicherte Leistungslücken in ihrem Tarif ergänzen.

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Gibt es für Zahnzusatzversicherungen Mindestanforderungen?

Für die Zahnzusatzversicherung gibt es keine gesetzlichen Mindestanforderungen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Versicherte immer wieder in Tarifen landen, die deutlich zu geringe Leistungen aufweisen. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Angebote, die Erstattungen nur in einzelnen Bereichen wie etwa Zahnersatz, nicht aber Zahnbehandlungen zahlen.

Wer einen Top-Tarif mit umfassenden Leistungen sucht, kann sich aber an folgenden Kriterien orientieren:

  • Zahnersatz wird zu 80 Prozent erstattet, inklusive der Leistungen durch die Krankenkasse
  • Zahnbehandlungen, die die Krankenkasse nicht oder nur teils erstattet (zum Beispiel komplexe Wurzelbehandlungen), werden anteilig übernommen
  • die Leistungen umfassen Prophylaxe (mindestens 50 Euro pro Jahr)

Außerdem sollten Interessierte auf die Mitversicherung von Implantaten und Inlays achten, eine maximale Leistungsbeschränkung im ersten Versicherungsjahr von nicht weniger als 500 Euro und keine Beschränkungen bei Labor- und Materialkosten.

Was ist besser: Eine Zahnzusatzversicherung mit oder ohne Altersrückstellungen?

Es gibt zwei Formen der Zahnzusatzversicherung. Policen nach Art der Lebensversicherung bilden Altersrückstellungen und sind daher gerade zu Beginn der Versicherungslaufzeit etwas teurer. Dafür bleiben die Beiträge im Laufe der Zeit stabil. Tarife nach Art der Sachversicherung verzichten auf Altersrückstellungen und können am Anfang sehr günstige Beiträge bieten. Diese steigen jedoch nach und nach an.

Versicherte, die sich langfristig binden wollen, profitieren daher eher von einer Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen. Wer seine Versicherung hingegen oft wechselt, fährt mit einer Police nach Art der Sachversicherung besser, denn die Altersrückstellungen können bei einem Wechsel nicht zum neuen Versicherer mitgenommen werden. Insgesamt ist ein Tarif mit Rückstellungen jedoch häufig günstiger.

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Was ist eine Leistungsstaffel?

Die Zahnzusatzversicherung übernimmt oftmals in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss nur Leistungen bis zu bestimmten Höchstgrenzen. In welchem Umfang die Zahlungen beschränkt sind, regelt die Leistungsstaffel (auch Zahnstaffel genannt). Die Begrenzungen gelten meist in den ersten vier bis fünf Versicherungsjahren.

Sind auch kosmetische Behandlungen versichert?

Kosmetische Behandlungen ohne medizinischen Bedarf werden von Zahnzusatzversicherungen nicht übernommen. Leistet der Tarif bei Kieferorthopädie, ist vertraglich geregelt, ob gegebenenfalls auch die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen übernommen wird, die nicht medizinisch notwendig ist.

Was muss ich tun, damit die Kosten übernommen werden?

Bei einer einfachen Behandlung reicht es oftmals, die Rechnung vom Zahnarzt zeitnah bei der Zahnzusatzversicherung einzureichen. Je nach Vertrag erfordert die Kostenerstattung aber auch die Vorlage eines Heil- und Kostenplans (zum Teil nur ab einem bestimmten Kostenbeitrag).  Ist eine Behandlung geplant, ist es deshalb ratsam, telefonisch oder per Email bei dem Versicherer anzufragen, welche Belege für eine Erstattung notwendig sind. So lässt sich unnötiger Ärger vermeiden.

Erstattungsbeispiele

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur noch sogenannte befundorientierte Festzuschüsse. In den meisten Fällen entspricht das nur 50 Prozent der kostengünstigsten Behandlungsalternative. Benötigt ein Zahn zum Beispiel ein Inlay, wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur die Erstattung einer Amalgamfüllung übernommen. Da eine Amalgamfüllung 80 Euro kostet, zahlt die Kasse also nur 40 Euro.

Auch wenn man sich für ein hochwertiges Keramikinlay entscheidet, welches insgesamt etwa 500 Euro kostet, bleibt der Erstattungsanteil der gesetzlichen Krankenkasse bei 40 Euro. Ganze 460 Euro müsste man also selbst zahlen. Nicht jedoch mit einer Zahnzusatzversicherung. Diese Zahnzusatzversicherungen leisten für ein Inlay in folgender Höhe:

 Keramikinlay
Kosten: 500 Euro
GKV zahlt: 40,-
Implantat
Kosten: 3.000 Euro
GKV zahlt: 375,-
Kompositfüllung
Kosten: 270 Euro
GKV zahlt: 100,-
Quelle: beste-zahnzusatzversicherung.com
Allianz
ZahnBest + ZahnFit
410,-2.325,-170,-
ARAG
Z 90 Bonus
410,-2.325,-143,-
AXA
Dent Premium-U
410,-2.325,-170,-
Barmenia
ZGu+
385,-2.175,-130,-
CSS
zahngesundheit +
zahnersatz premium
410,-2.625,-170,-
Ergo Direkt
Premium
450,-2.325,-170,-
Hanse Merkur
EZ, EZP, EZT
410,-2.325,-170,-
Württembergische
ZBU + ZGU70 + BZGU 20
450,-2.625,-170,-