Zahnzusatzversicherung

Die Zahnzusatzversicherung schützt die Ästhetik Ihrer Zähne

Sie wollen ein gesundes Lächeln bis ins hohe Alter? Ihre Zahnzusatzversicherung hilft Ihnen dabei.

Die Zahnzusatzversicherung bietet als Erweiterung zum normalen Krankenversicherungsschutz umfassende Leistungen bei Zahnbehandlungen, Prophylaxe und Zahnersatz. Gesetzlich Versicherte können damit die geringen Zahlungen der Krankenkassen aufstocken und Privatversicherte Leistungslücken in ihrem Tarif ergänzen.

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Was zahlt eine Zahnzusatzversicherung?

Gesetzlich Krankenversicherte erhalten immer weniger Zuschüsse für notwendige Zahnbehandlungen. Insbesondere wenn es um hochwertigen Zahnersatz und Zahnerhalt geht, müssen die Kosten zu einem großen Teil aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Dies kann schnell zu einer finanziellen Belastung von mehreren Tausend Euro führen. Aber selbst wenn nur einfache Materialien gewählt werden, müssen gesetzlich Versicherte einen Teil der Kosten selbst bezahlen.

Dabei besteht die Möglichkeit die Kosten mit einer Zahnzusatzversicherung zu reduzieren. Je nach Tarif zahlt die Zahnzusatzversicherung dabei einen festgelegten Teil der Kosten. Nicht nur Zahnersatz wie Kronen, Inlays oder Implantate werden darüber erstattet. Auch Prophylaxemaßnahmen wie die professionelle Zahnreinigung oder kieferorthopädische Behandlungsmaßnahmen können über eine Zahnzusatzversicherung ganz oder teilweise erstattet werden.

Zahnzusatzversicherung: Auf den richtigen Tarif kommt es an

Für den Laien ist es allerdings nur sehr schwer möglich herauszufinden, welcher Tarif die gewünschten Leistungen bietet und dabei noch günstig ist. So locken manche Anbieter mit einer Erstattung von 100 Prozent der Kosten, verschweigen dabei aber, dass in dem entsprechenden Tarif beispielsweise nur Zahnkronen vollständig bezahlt werden. Andere Formen von Zahnersatz werden dann allerdings vielleicht nur zur Hälfte bezahlt. Wer einen Überblick über die tatsächlichen Leistungen erhalten möchte, kann sich beispielsweise an der Waizmanntabelle orientieren oder einen Zahnzusatzversicherung Test konsultieren. Besser noch ist jedoch ein individuelles Angebot, da Sie hier gezielt hinsichtlich der Leistungen, die Ihnen persönlich sehr wichtig sind, nach einem Zahnzusatztarif suchen können.

Arten der Zahnzusatzversicherung

Geprüfte Qualität

GQ Siegel - Hohe Qualitätsstandards

Unser Angebot wird seit 2004 stetig verbessert.

Bei der Suche nach der richtigen Zahnzusatzversicherung orientieren sich Verbraucher letztendlich immer am Preis und vergleichen die Tarife anhand dessen. Wichtig ist jedoch, dass man nicht alle Zahnzusatz Tarife einfach miteinander vergleichen kann. Denn es gibt zwei Arten, die sich anhand ihrer Beitragskalkulation unterscheiden. Das sind die Zahnversicherungen nach Art der Lebensversicherung und nach Art der Schadensversicherung.

…nach Art der Lebensversicherung

Zahnzusatzversicherungen nach Art der Lebensversicherung enthalten Altersrückstellungen. Dies führt zwar dazu, dass diese anfangs teurer sind, auf der anderen Seite steigen die Beiträge nicht planmäßig. Das bedeutet, es gibt keine regulären Beitragsanpassungen aufgrund des Alters.

…nach Art der Schadensversicherung

Die Beiträge für eine Zahnzusatzversicherung nach Art der Schadensversicherung sind  im Durchschnitt vor allem in jungen Jahren günstiger. Das ist möglich, weil hier auf die Bildung von Altersrückstellungen verzichtet wird. Dies wiederum führt dazu, dass die Beiträge regelmäßig steigen, da sie auf Grundlage des Alters berechnet werden.

Zahnzusatzversicherung für Kinder

Wenn Eltern Zahnversicherung für ihre Kinder eine abschließen, dann geht es ihnen meist nicht um Zahnersatz. Zwar kann es auch im Kindesalter schon durch Unfälle beim Spielen und beim Sport zum Verlust bleibender Zähne kommen, so dass Zahnersatz notwendig wird. Den größten Kostenpunkt macht bei Kindern jedoch die kieferorthopädische Behandlung aus. Benötigt das Kind eine Spange oder andere Maßnahmen zur Korrektur von Zahnfehlstellungen, dann bedeutet dies häufig Kosten über einen längeren Zeitraum.

Die meisten Zahnzusatzversicherungen leisten keine Erstattung für kieferorthopädische Behandlungsmaßnahmen. Daher müssen Eltern noch sorgfältiger bei der Auswahl eines geeigneten Tarifs vorgehen. Vor allem gilt es dabei darauf zu achten, dass die Versicherung bereits dann zahlt, wenn die Zahnfehlstellung nur in die Indikationsgruppe 1 oder 2 fällt. Denn dabei handelt es sich um Fehlstellungen, deren Behandlung nicht medizinisch notwendig ist, aber aus kosmetischer Hinsicht Sinn macht. Gerade für diese Behandlungen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung überhaupt nicht.

Kosten der Zahnversicherung

Die Versicherungsbeiträge zur Zahnzusatzversicherung variieren. Zum einen hängt der Beitrag stark von den gewünschten Leistungen ab. Bietet der jeweilige Tarif nur geringe Zuschüsse zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, so fallen natürlich in der Regel weniger Kosten an als bei einem Rundum-Schutz. Andererseits hängen die Beiträge auch von der Beitragsberechnung ab. Dabei unterscheidet man bei der Zahnzusatzversicherung zwischen Tarifen nach Art der Lebensversicherung und Angebote nach Art der Schadenversicherung.

Bei Tarifen nach Art der Lebensversicherung richtet sich der Beitrag nach dem Eintrittsalter des Versicherten. Spätere Beitragssteigerungen geschehen nur aufgrund von Kostensteigerungen bei den Zahnleistungen. Die Schadenversicherung ist hingegen am Anfang meist deutlich günstiger. Allerdings steigen die Beiträge auch mit zunehmendem Alter. Zudem können Beitragserhöhungen aufgrund von Kostensteigerungen hinzukommen. Wenn verschiedene Tarife verglichen werden, sollte daher immer darauf geachtet werden, wie die Beiträge berechnet wurden.

Auf Wartezeiten achten

Zahnzusatzversicherungen sollten rechtzeitig abgeschlossen werden. Denn ist eine Behandlung bereits geplant, kommt eine neu abgeschlossene Zahnzusatzversicherung nicht für die entstehenden Kosten auf. Zudem gilt bei vielen Verträgen eine Wartezeit von mehreren Monaten. Das bedeutet, dass Sie erst nach Abschluss der Wartezeit Leistungen in Anspruch nehmen können. Die Versicherer wollen so verhindern, dass erst bei akuten Problemen eine Zahnversicherung abgeschlossen wird. Denn dies würde sonst langfristig zu erheblichen Kostensteigerungen für alle Versicherten führen. Eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit ist zwar möglich, kostet allerdings entsprechend mehr.

Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen

Oftmals müssen Verbraucher vor Vertragsabschluss Fragen zu bisherigen Zahnbehandlungen, fehlenden Zähnen oder bekannten Problemen mit der Zahnsubstanz beantworten. Die Zahnversicherung kann auf diese Weise besser kalkuliert werden. Das bedeutet, dass Menschen mit einem gesunden Gebiss eher weniger Beiträge bezahlen müssen als Menschen, bei denen weiterführende Zahnbehandlungen wahrscheinlicher sind. Allerdings befürchten dadurch gerade Versicherte, denen schon Zähne fehlen, eine erhebliche Kostenbelastung.

Einige Gesellschaften bieten daher auch eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen an. Diese sind im Schnitt etwas teurer, da die Versicherungsgesellschaften das schwerer zu kalkulierende Risiko ausgleichen wollen. Allerdings profitieren nicht nur Menschen mit bestehenden Problemen von den Tarifen ohne Gesundheitsprüfung.

Immer wieder werden die Fragen zu fehlenden Zähnen und zurückliegenden Behandlungen falsch oder unzureichend beantwortet. Oft geschieht das ohne Absicht. Allerdings kann dies dazu führen, dass der Versicherte später seinen Leistungsanspruch verliert. Immer mehr Menschen auch mit sehr gesunden Zähnen bevorzugen daher inzwischen die Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung.

Die besten Tarife im Vergleich

Wer sich nicht durch lange Tabellen von Tarifen mit einem sehr unterschiedlichen Leistungsangebot arbeiten möchte, kann mit einem Versicherungsrechner schnell und einfach den günstigsten Zahnzusatztarif finden. Wenn Sie zudem ein passgenaues Angebot haben möchten, das alle gewünschten Leistungen zum Zahnerhalt und Zahnzusatz zu einem guten Preis bietet, empfiehlt sich der Versicherungsvergleich durch einen unabhängigen Experten. Fordern Sie jetzt ein kostenloses Vergleichsangebot an und finden Sie den passenden Tarif.

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Erstattungsbeispiele

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit dem Jahr 2005 nur noch sogenannte befundorientierte Festzuschüsse. In den meisten Fällen sind das nur 50 Prozent der kostengünstigsten Behandlungsalternative. Mit einer Zahnzusatzversicherung können weitaus höhere Erstattungen erzielt werden. Benötigt ein Zahn zum Beispiel eine Inlay, ist von der gesetzlichen Krankenkasse nur die Erstattung einer Amalgamfüllung für 80 Euro vorgesehen, da es für Inlays keine Festzuschüsse gibt, weil Sie nach Kassenrichtlinien nicht zum Zahnersatz zählen. Nur 40 Euro werden also von der Kasse übernommen. Auch wenn man sich für ein hochwertiges Keramikinlay, das in Summe ca. 500 Euro kostet entscheidet, bleibt der Erstattungsanteil der gesetzlichen Krankenkasse bei 40 Euro. Ganze 460 Euro müsste man also selbst zahlen. Nicht jedoch mit einer Zahnzusatzversicherung. Diese Zahnzusatzversicherungen leisten für ein Inlay in folgender Höhe:

 Keramikinlay
Kosten: 500 Euro
GKV zahlt: 40,-
Implantat
Kosten: 3.000 Euro
GKV zahlt: 375,-
Kompositfüllung
Kosten: 270 Euro
GKV zahlt: 100,-
Quelle: beste-zahnzusatzversicherung.com
Allianz
ZahnBest + ZahnFit
410,-2.325,-170,-
ARAG
Z 90 Bonus
410,-2.325,-143,-
AXA
Dent Premium-U
410,-2.325,-170,-
Barmenia
ZGu+
385,-2.175,-130,-
CSS
zahngesundheit +
zahnersatz premium
410,-2.625,-170,-
Ergo Direkt
Premium
450,-2.325,-170,-
Hanse Merkur
EZ, EZP, EZT
410,-2.325,-170,-
Württembergische
ZBU + ZGU70 + BZGU 20
450,-2.625,-170,-